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Badplanung: Coole Neuheiten für Warmduscher

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Ein Rundgang durch die «Trendwelt Bad» an der diesjährigen Swissbau zeigt, dass Funktionalität zwar weiterhin gefragt ist, der Designaspekt jedoch eine immer grössere Rolle spielt. Und: Duschen kann man auch liegend.

Die Schreinerzeitung, Nummer 4, 26. Januar 2012

Das Badezimmer von morgen ist mehr als nur ein Raum, in dem man sich kurz aufhält, um schnell für die nötige Erfrischung zu sorgen. Gefragt ist ein Ort, um sich vom hektischen Alltag zu erholen, Kraft zu schöpfen und genussvolle Momente zu erleben. Diesem Anspruch werden die an der Swissbau 2012 präsentierten Badkonzepte mehr als gerecht: Zelebriert wird das Badezimmer als Wellnessoase, die sich zu Hause einrichten lässt. Wird bei der Verschmelzung von Bad- und Wohnraum Individualität auf Mass gewünscht – etwa für Badmöbel, Bodenbeläge oder Armaturen, kommt der Schreiner ins Spiel.

Im Trend sind warme Farben, die sich ein Beispiel an der Natur nehmen, wie Sand, Lehm und schmeichelnde Brauntöne. Die Farbe Braun ist bekannt für ihre wärmende, beruhigende und ausgleichende Wirkung, die gezielt die Entspannung und das Wohlbefinden fördert. Bei den Oberflächen für Badmöbel sind matte Lackierungen gefragt, die unaufdringlich und trotzdem edel wirken.

Liegend duschen — stehend baden?

Armaturenhersteller Dornbracht demonstriert, dass auch beim Duschen Querdenken möglich ist. Die «Horizontal Shower», die weltweit erstmals an der Swissbau gezeigt wurde, kombiniert das Duschen mit der «Ambiance Tuning Technique» erstmals im Liegen. Die Horizontaldusche umfasst sechs Brausefelder, die oberhalb einer Liegefläche in einem Duschbalken integriert sind. Zur Auswahl stehen die drei Duschprogramme ausgleichend, belebend oder entspannend, welche punkto Wassertemperatur und -menge verschiedene Strahlarten kombinieren. Die Steuerung dafür ist in den Kopfbereich der Liegefläche integriert, Letztere ist beheizbar.

«Mit ‹Horizontal Shower› überführen wir das Duscherlebnis in eine neue Dimension», so Geschäftsführer Andreas Dornbracht. «Das Ergebnis ist eine völlige Entspannung, wie sie nur im Liegen möglich ist. Verspannungen in Kopf und Muskeln lösen sich, der Alltagsstress fliesst mit dem Wasser fort, Körper und Geist erfahren eine spürbare Vitalisierung.» Als Einsatzbereich kommt das öffentliche wie auch private Spa in Frage. Ob sich die horizontale Anwendung zum grossen Trend im Duschbereich entwickeln wird, ist offen.

Badplanung und Badgestaltung

Die «Horizontal Shower» von Dornbracht ermöglicht das Duschen in einer liegenden Position (Bild: Thomas Popinger, Dornbracht).

Viel Platz dank Transparenz

Einen beliebten Klassiker im Produktsortiment zu haben, ist gut. Wie wird ein solches Erfolgsmodell optimiert? Duscholux zeigte an der Messe die flächenbündige Duschwandserie «Collection 3», die nach der Einführung im letzten Sommer um zusätzliche Varianten erweitert wurde. Neu sind Raumlösungen mit Deckenstütze möglich, Walk-in-Kombinationen ohne Tür sowie Fünfeck-Varianten und Details wie der mittels Klebetechnologie befestigte Handtuchhalter. Im Vergleich zur Duschwand «Collection 2» wurden im neuen Modell hochwertige Materialien wie Beschläge aus Zink-Druckgussteilen eingesetzt und bewusst auf den Einsatz von Kunststoff verzichtet. Für die Pendeltüre wurde 8 mm starkes Glas gewählt, welches das Öffnen und Schliessen ohne flatternden Nebeneffekt ermöglicht. Dank den innen bündigen Glasflächen ist die Duschwand zudem besonders leicht zu reinigen.

Badplanung und Badgestaltung

Praktische Hilfestellung: Duschsitze, die sich zur Wandbefestigung oder auch mit Rückenlehne zum Einhängen in den Duschhandlauf eignen (Bild: Normbau Beschläge und Ausstattungs GmbH).

Zukünftige Bedürfnisse im Fokus

Auffallend viele Aussteller in der «Trendwelt Bad» haben sich intensiv mit der gesellschaftlichen Entwicklung befasst und Produkte fürs Badezimmer der reiferen Generation präsentiert. Wer hier an langweilige, klobige Lösungen des barrierfreien Bauens denkt, liegt falsch. Die konsumfreudige 50plus-Kundschaft hat die Qual der Wahl, denn geboten wurden clevere, ästhetisch überzeugende Produkte.

Genau zu diesen Ausstellern gehörte auch die Normbau Beschläge und Ausstattungs GmbH. Ihre Produktserie «Cavere» findet sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich Anwendung und heimste bereits zwei Designpreise ein. Die Duschsitze, die sich zur Wandbefestigung oder auch als Ausführung mit Rückenlehne zum Einhängen in den Duschhandlauf eignen, wurden zudem kürzlich mit dem «iF product design award 2012» ausgezeichnet. Die komplette Produktserie wird aus leichtem und gleichzeitig stabilem Aluminium hergestellt und soll Stabilität, Komfort und Sicherheit optimal vereinen. Das dreieckige Griffprofil wurde übrigens basierend auf Ergebnissen aus der Forschung entwickelt.

Ästhetik im Bad

Nicht nur für «Best Agers» gedacht sind der Haltegriff und die Fussstütze der neuen Designlinie «Lindo» der Bodenschatz AG. Das auf Badaccessoires spezialisierte Unternehmen bietet mit der neuen Produktserie aus Chrom praktische Hilfe im Alltag für Junge und Junggebliebene.

Das Bewusstsein für Ästhetik im Bad nimmt zu – auf diesen Trend reagiert auch die Firma KWC, welche Sanitärarmaturen für Bad und Küche anbietet. Ein Beispiel ist die Handbrause «KWC Bossanova», die eine Oberschale aus glänzendem Chrom mit einer farbigen Unterseite aus Silikon kombiniert. Die neu entwickelte Oberfläche «ergoSkin» aus Mehrkomponenten-Silikon ist nicht nur pflegeleicht und langlebig, das Material fühlt sich sanft wie auch griffig an. Die Handbrause «KWC Bossanova» kann definitv niemandem aus der Hand rutschen, egal, wie früh der Wecker klingelt!

Erhältlich ist die Handbrause in zwei Varianten: «Mono» mit einer Strahlart oder «Duo» mit zwei Strahltypen. Wasser sparen lässt sich allerdings nur mit der Einstrahlvariante «KWC Bossanova Air», welche mittels Luftbeimischung funktioniert.

Badplanung und Badgestaltung

Die Handbrause «Kwc Bossanova» besteht aus hautfreundlichem Silikon und bringt ordentlich Farbe ins Bad (Bild: KWC).
 

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